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Rolf Zielke - piano, composition
Guilherme Castro - bass
Tobias Backhaus - drums
Special Guest: Stephan Abel - sax

Hier treffen vier hochkarätige Musikerpersönlichkeiten der internationalen Jazzszene zusammen:

„Der Hörer erlebt Piano-Jazz der Champions League“ (Jazzpodium).

Die Band präsentiert die Musik ihrer letzten zwei CDs:

- „Hot Impressions“:

Funky Brazilian-Grooves und knackige Afro-Cuban Grooves treffen auf die uneingeschränkte Improvisationsfreude der Musiker.

- „Händel Jazz“:

spektakuläre Bearbeitungen von Opernarien von G.F. Händel.

„Händel selbst hätte es wahrscheinlich in heutiger Zeit nicht anders gemacht und wäre von seinen Interpreten und ihren Deutungen seiner Werke sicher begeistert gewesen.“

(Göttinger Tageblatt)

„Solange es Musiker wie Rolf Zielke und Herbie Hancock gibt, die solche Weitsicht in ihren Konzepten haben, braucht es einem um die nötigen Innovationen im Jazz nicht bange zu sein.“

(Hannoversche Allgemeine Zeitung)

The music of pianist and composer Rolf Zielke is a reflection of Contemporary Jazz, Latin and Brazilian Jazz and music of the ‘Middle East’.

Jazz, contemporary harmony and Opera Arias are fused with the rhythmic sensuousness of South America.

Intuitive virtuosity of the band members combined with limitless enthusiasm makes this music an irresistible pleasure for any listener.

An inspired fresh view upon Georg Friedrich Händel is opend by Rolf Zielke´s „Handel Jazz”. In his respectful approach Zielke opens up a groovy gate and leads with fascinating rhythm into the bewitching world of baroque opera.

„Händel himself would have done the same today - and would be enthusiastic about this interpretaion of his works" (Göttinger Tageblatt 06/09)

‘Technically he knows all the tricks… The man from Berlin presents himself as a pianist who is able to surprise an overcrowded trio-genre with a fresh, new sound.’ (JAZZ THING)

‘The listener experiences piano-jazz of the highest order: Zielke, winner of many awards and a man who has worked with musicians of many cultures, presents top-class compositions … (Jazzpodium)

‘As long as there are musicians like Rolf Zielke and Herbie Hancock, who display such far-sightedness during their concerts, one needn’t fear the lack of innovation in the jazz scene.’ (HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG)

Rolf Zielke, der ab dem siebten Lebensjahr Klavierunterricht hatte, studierte von 1985 bis 1989 in Hannover Jazz Piano (bei Otto Wolters) und klassisches Klavier (bei Bernd Goetzke). Anschließend tourte er mit unterschiedlichen Bands in Deutschland, aber auch international. Er war musikalischer Leiter an Theatern in Hannover und Hamburg und komponierte Theater- und Filmmusiken. Weiterhin gehörte er zu Ulli Orths Oktett Quintessences (Praehistorius Jazz).

Seit 1997 lebt er in Berlin, dort unterrichtet er u. a. Jazzpiano, Ensemble, Harmonielehre am Jazz Institut Berlin, im Studiengang Tonmeister der Universität der Künste Berlin, an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und an der Universität Potsdam. Neben eigenen Bands leitete er 2006 das niedersächsische Jazz Art Ensemble.

Unter anderem arbeitete er mit Charlie Mariano, Thomas Quasthoff, Hendrik Meurkens, David Friedman, Peter Weniger, Ed Schuller, Biréli Lagrène, Jiggs Whigham, Benny Bailey, Red Holloway, Scott Hamilton, Stacey Kent, Judy Niemack, Sergej Starostin, Kaigal-Ool Khovalig, Nahawa Doumbia, Urna Chahar-Tugchi, Eda Zari, Bill Ramsey, Angelika Milster, Gitte Haenning und der RIAS Big Band Berlin. Auch war er an Marc Sinans Produktion Hasretim: Journey to Anatolia (ECM) als Gastmusiker der Dresdner Sinfoniker beteiligt und hat mit Ray Blue aufgenommen. Weiterhin gehört er zu Bajazzo.

Konzerte bei internationalen Festivals u. a.: French German Jazz Series, Washington DC (USA), „Dedication to Maestro Festival“, St. Petersburg, Hermitage (Russland), Europäisches Kulturfestival in Algier (Algerien), Deutsch-Kurdische Kulturtage Erbil (Irak), International Jazzfestival - lasi (Rumänien), Musikfestivals in Peking u. Fuzhou (China), Ohrid Summer Festival (Mazedonien), Jazz an der Oder - Wrocław (PL), International Jazz Fair - Poznań (PL), Dialog der Kulturen, Łódź (PL), Martinu Festtage, Basel (CH), Rheingau Musikfestival (D), Schleswig Holstein Musikfestival (D).

Film- und Theaterkompositionen: "Deszcz" („Regen“ 1990) und "Slub Krawca" („Die Hochzeit des Schneiders“ 2000) mit der polnischen Filmkünstlerin Elżbieta Wąsik. „Hexentanz und Teufelsschwanz“: Komposition zum 100 jährigen Jubiläum des „Bergtheater Thale“ für Orchester, Chor und Ballett.

Preise und Auszeichnungen

Bands, an denen Zielke beteiligt war, gehörten in den Jahren 1986 bis 2002 dreizehnmal zu den Preisträgern des Wettbewerbs Jazzpodium Niedersachsen. Dreimal gewann er das Studioprojekt des Berliner Senats: mit dem Rolf Zielke Trio feat. Mustafa Boztüy (2001), mit dem Duo Zielke/Boztüy (2004) und mit dem Trio Hot Impressions (2006). Das Projekt Hasretim: Journey to Anatolia (Dresdner Sinfoniker, s. o.) wurde im Herbst 2011 mit dem „Sonderpreis Welthorizont“ der Deutschen UNESCO-Kommission für seinen „besonderen interkulturellen Horizont“ ausgezeichnet.

Tobias Backhaus ist einer von Deutschlands gefragtesten Jazzschlagzeugern und ein regelmäßiger Gast auf der Bühne des Zig Zag. Eine große Anzahl von Europas angesagtesten Musikern vertrauen auf sein vielseitiges, swingendes und kreatives Schlagzeugspiel. 

Guilherme Castro
seine musikalische Laufbahn in den 1970er Jahre in seiner Heimatstadt Rio de Janeiro, Brasilien wo er u.a. mit dem brasilianischen Sänger Eduardo Dusek spielte. Guilherme war dort Mitglied der "Banda de Lá", und hatte somit die Freude, seine Karriere mit Künstlern wie Márcio Bahia, Carlos Malta und Arthur Maia anzufangen. Darüber hinaus arbeitete er dort als Theatermusiker, sowohl als Instrumentalist als auch als Komponist. 

1982 kam er nach Deutschland und gründete in Berlin zusammen mit Ronaldo Folegatti und Dudu Tucci die Gruppe "Amazonas". Seitdem hat er u.a. mit Rolf Zielke, Hendrik Meurkens, Charlie Mariano, David Friedman, Peter Weniger, Stefan Kling, Tobias Morgenstern, Wilson de Oliveira, Stephan Abel, Christof Griese, Justo G. Perez, Dan Gotschall, Reggie Moore, Fuasi Abdul Kaliq und Ralf Rickert gespielt. Guilherme begleitete ebenfalls Katja Ebstein, Gerhard Schöne, Jocelyn B. Smith, Céline Rudolph, Pete Wyoming Bender, Natasha Roth und Kara Johnstad u.v.a.

Neben seiner Dozententätigkeit am "JIB - Jazz-Institut Berlin" der UdK-Berlin seit 1996, unterrichtet Castro auch an der Berliner Musikschule City-West. 2009 ist sein Buch "Brazilian Rhythm Section Training" bei Advance Music erschienen.

2013 übernahm er die musikalische Leitung bei der deutschen Inszenierung der "Opera do Malandro" von Chico Buarque an der Neuköllner Oper in Berlin.

Stephan Abel
Schon früh, im Alter von 19 Jahren, wurde er Mitglied in der Band des Posaunisten und Sängers Gene „Mighty Flea“ Conners, mit dem er über sieben Jahre fest und bis zu dessen Tod im Jahre 2010 sporadisch immer wieder gerne zusammenspielte.
Diese Zeit prägte seinen Stil und seine Auffassung von Live-Musik sehr stark. Durch zahlreiche Begegnungen mit afro-amerikanischen Jazz-und Rhythm'n'Blues-Musikern aus Gene Conners ́ Umfeld ergab sich ein zupackender, direkter Saxophonsound, der bis heute sein Markenzeichen und sicherlich eher amerikanisch als typisch europäisch ausgerichtet ist.

Auch später fand er sich immer wieder in Formationen mit z.T. viel älteren, erfahrenen US- Musikern / -Legenden wieder, z.B. Lionel Hampton, Jimmy Woode, Benny Bailey und Dr. Lonnie Smith, die ihr Wissen und ihre Erfahrung gerne an den Youngster aus Europa weitergaben.

Mit Jimmy Woode nahm Stephan im Jahre 2005 das vielbeachtete Duo-Album „My Kind Of World“ auf, das sehr geprägt von der tiefen Freundschaft der beiden Musiker ist.

Aber Stephan empfindet sich nicht nur als Jazzmusiker. Berührungsängste mit anderen Stilistiken, allen voran Soul und Rhythm ́n ́Blues, aber auch Pop- und Rock-Musik, gibt es für ihn nicht.
So gab es auch Konzerte und Tourneen mit MusikerInnen wie Randy Crawford, The Temptations, Inga Rumpf, Angela Brown und Roger Cicero, in dessen Band er über vier Jahre festes Mitglied war und auf fast allen CD ́s vertreten ist.

In jüngerer Zeit arbeitete Stephan Abel vor allem in diversen Projekten mit seinem kongenialen Partner Lutz Krajenski (Hammond, Piano und Arrangement), z.B. AFTER HOURS (CD: There I Go, feat. Roger Cicero) und SALT (CD: La Solution) und auf der anderen Seite mit dem Berliner Pianisten und Komponisten Rolf Zielke (CD: Rolf Zielke – Handel Jazz), in dessen unterschiedlichen Formationen er auch Bassklarinette und Querflöte spielt.

Beginn 21:15 Uhr( Einlass 20:00 Uhr) 
Eintritt frei – Beitrag erwünscht

Sitzplatzreservierung


ENTRANCE FEES
One of the reasons that makes the zig zag jazz club so unique is that it is the first and only jazz club in the world that manages to finance world class events through a crowd funding concept. How do we do it? Its quite simple… during the break of the concert we make an announcement regarding the collection for the evening. For most concerts (excluding the jam session) we inform our customers that a fee of around 15€ per person will allow us to fairly compensate the musicians. Some people give more and some give less… and that´s ok… we ´ve already successfully promoted hundreds of concerts like this!!!

EINTRITT
Einer der Gründe, die den Zig Zag Jazzclub so einzigartig machen, ist, dass er der erste und einzige Jazzclub der Welt ist, dem es gelingt nur durch freiwilligem Eintritt/Crowdfunding Events von Weltklasse zu finanzieren. Und wie machen wir das? Ganz einfach. Während der Konzertpause geben wir bekannt, dass wir Geld einsammeln werden. Bei den meisten Konzerten (außer Jam Sessions) informieren wir unsere Kunden, dass ein Beitrag von ungefähr 15 Euro es uns erlaubt die Musiker gerecht zu bezahlen. Manche geben dabei mehr und andere weniger... und das ist auch in Ordnung. Wir haben auf diese Weise schon Hunderte Konzerte organisiert.