Gebhard Ullmann - soprano sax, bass clarinet, looper, effects
Liz Kosack - keys
Silke Lange - accordeon
Anna Viechtl - harp, effects
Taiko Saito - vibraphone, sound objects
Oliver Potratz - bass
Eric Schaefer - drums, percussion
(for English please scroll down)
Hemisphere 4 ist das neueste Projekt des visionären Saxophonisten Gebhard Ullmann. Angesiedelt zwischen Jazz, Kammermusik und Ambient, irgendwo im Spannungsfeld zwischen akustischer und elektronischer Musik nimmt die international und innovativ besetzte Klangreisecrew um Ullmann Kurs auf neuartige, generations-, gender- und stilübergreifende Klangwelten.
Die Meisterschaft, wie sich das Quartett auch in mikrotonalen Gefilden bewegt und mit elektronischen Klängen umgeht innerhalb einer Welt der gelenkten Improvisation, ist schlechterdings überwältigend. Man darf sich hier einfach mal faszinieren lassen von so viel Ideenreichtum, der dabei immer durch seine Formung zum musikalischen Statement der schwebenden Selbstverständlichkeit ausreift. Beeindruckend! '
Martin Hufner, Neue Musikzeitung (4/24)
Der umtriebige Gebhard Ullmann lebt in Berlin und in New York als professioneller Komponist, Saxophonist, Bassklarinettist und Flötist. Er gilt als eine der führenden Musikerpersönlichkeiten der Berliner und der internationalen Szene und hat mehr als 70 CDs auf renommierten Labels veröffentlicht. Für seine Arbeit erhielt er unzählige Preise (u.a. Julius Hemphill Composition Award in zwei Kategorien, Preis der Deutschen Phonoakademie, SWF Jazzpreis, zahlreiche Preise und Stipendien der Stadt Berlin sowie den ersten Berliner Jazzpreis (2017). Regelmässig wird Ullmann im Critics Poll des renommierten Downbeat Magazins gelistet, 2015 in gleich drei Kategorien. In seinen zahlreichen Projekten arbeitete er regelmässig zusammen mit: Achim Kaufmann, Pascal Niggenkemper, Gerald Cleaver, Chris Dahlgren, Drew Gress, Clayton Thomas, Paul Bley, Andy Emler, Marvin Smitty Smith, Ellery Eskelin, Bob Moses, Trilok Gurtu, Ab Baars, Andreas Willers, Lauren Newton, Andrew Cyrille, Sylvie Courvoisier, Frank Möbus, Lee Konitz, Alexander v. Schlippenbach und vielen anderen der grossartigen Szenen diesseits und jenseits des Atlantiks.
Liz Kosack ist nicht nur preisgekrönte Keyboarderin und Synthesizer-Visionärin. Neben ihrer musikalischen Tätigkeit ist sie ebenfalls als Visual Artist und Grafikerin tätig. Aus der kreativen Musikszene ist sie seit ihrer Übersiedlung in die Berliner Wildnis im Jahre 2013 nicht mehr weg zu denken. Sich selbst mehr als “interdimensionalen Botschafter” verstehend, tritt sie stets mit selbst kreierten Masken auf und ist Kopf mehrerer eigener preisgekrönter Projekte. 2019 wurde sie mit dem SWR Jazzpreis ausgezeichnet. Sie arbeitete unter anderem mit Elias Stameseder, Jim Black, Tilo Weber, Anna Webber, Clara Haberkamp oder Dan Peter Sundland.
Taiko Saito ist eine japanische Vibraphonistin und Komponistin. Die Virtuosin ist sowohl im Jazz als auch in der klassischen Musik aktiv und hat sich ein bemerkenswerter internationales Renommee erspielt. Seit 1998 lebt sie in Berlin und studierte dort bei David Friedman. Sie arbeitet regelmäßig mit den kreativsten und vorausdenkendsten Köpfen der Szene zusammen und wurde 2023 mit dem Jazzpreis Berlin ausgezeichnet.
Anna Viechtl ist Harfenistin und konzertiert als Solistin, in Kammermusikensembles, im Orchester und in zeitgenössischen Formationen. Sie spielt in internationalen Spitzenorchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, den Bamberger Symphonikern, der Bayerischen Staatsoper München, der Staatsoper unter den Linden Berlin und der Kammerakademie Potsdam. Seit 2009 ist sie Mitglied des Zafraan Ensemble für Neue Musik, das mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Viechtl arbeitete mit Komponist*innen wie Eres Holz, Samir Odeh-Tamimi, Yoav Pasovsky, Johannes Schöllhorn, François Sarhan und Sarah Nemtsov zusammen und spielte zahlreiche Uraufführungen solo und im Ensemble. Sie war auf Festivals wie Ultraschall Berlin, MaerzMusik, Impuls Festival Sachsen-Anhalt, SWR ars nova, ECLAT Festival und dem Berliner Festival zu hören.
Silke Lange ist eine in Berlin lebende Akkordeonistin, Synthesizer-Spielerin und Performerin. Sie studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin mit Schwerpunkt auf Neuer Musik und interdisziplinären Formaten und arbeitet regelmäßig mit zeitgenössischen Komponist*innen an Uraufführungen. Sie ist Mitbegründerin des Ensembles LUX:NM, dessen Debütalbum LUXUS auf der Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik erschien. Konzerttätigkeiten führten sie u. a. zu Festivals wie Ultraschall Berlin, MaerzMusik, Donaueschinger Musiktage und Warschauer Herbst sowie zu zahlreichen Theater- und Rundfunkproduktionen.
Oliver Potratz studierte Klassik und Jazz an der UdK Berlin. Während des Klassik-Studiums wurde er Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung. Noch vor Ende seines Studiums unterrichtete er an der UdK Klassik für Jazzstudenten. Er spielte auf zahlreichen internationalen Jazzfestivals ebenso wie als Solist mit renommierten klassischen Orchestern, als Produzent und als Komponist für Filmusik (z.B. Babylon Berlin) und Hörspiele für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seine Arbeit als Bassist und Produzent ist auf über 60 CD ́s zu hören. Im Jahr 2008 gewann er mit der Band „Klima Kalima“ den neuen deutschen Jazzpreis, im folgenden Jahr belegte er mit dem Carsten Daerr Trio den zweiten Platz. 2015 und 2019 erhielt er Stipendien des Berliner Senats. Die Musik brachte ihn auf zahlreichen Tourneen in mehr als 60 Länder auf 5 Kontinenten. Seit 2019 hat er die musikalische Leitung bei Tim Fischer übernommen.
Der Schlagzeuger und Komponist Eric Schaefer arbeitet mit verschiedenen eigenen Ensembles und als Sideman. Die Bandbreite seines musikalischen Ausdrucks ist groß und verbindet Einflüsse aus Jazz, zeitgenössischer Musik bis hin zu Post-Rock, Dub und Noise. Er hat Stücke für Orchester, Piano-Trio und Jazz-Rock-Bands geschrieben. Der Einsatz von Gongs und Kleinpercussion sowie modularer Synthese erweitert das Spektrum von Schaefers Klangmöglichkeiten. Seine Arbeit mit Michael Wollny, Joachim Kühn oder seinen eigenen Formationen The Shredz und Kyoto Mon Amour ist auf zahlreichen Alben dokumentiert. Schaefer gilt ohne Zweifel als einer wegweisendsten Schlagzeuger Deutschlands.
Hemisphere 4 is the latest project by the visionary saxophonist Gebhard Ullmann. Positioned between jazz, chamber music and ambient, somewhere in the tension field between acoustic and electronic music, the internationally and innovatively assembled sound-journey crew around Ullmann sets its course for novel, cross-generational, cross-gender, and cross-style sound worlds.
The mastery with which the quartet navigates microtonal realms and integrates electronic sounds within a world of guided improvisation is simply overwhelming. One can just let oneself be fascinated by such a wealth of ideas, which always matures into a musical statement of floating self-evidence through its shaping. — Martin Hufner, Neue Musikzeitung (4/24)
The versatile Gebhard Ullmann lives in Berlin and New York, working professionally as a composer, saxophonist, bass clarinetist, and flutist. He is regarded as one of the leading musical figures in both the Berlin and international jazz scenes and has released more than 70 CDs on renowned labels. Ullmann has received numerous awards for his work, including the Julius Hemphill Composition Award in two categories, the German Phono Academy Award, the SWF Jazz Prize, multiple prizes and grants from the City of Berlin, as well as the very first Berlin Jazz Award (2017). He is regularly listed in the Critics Poll of the prestigious DownBeat magazine — in 2015 in no fewer than three categories. Throughout his many projects, he has collaborated with artists such as Achim Kaufmann, Pascal Niggenkemper, Gerald Cleaver, Chris Dahlgren, Drew Gress, Clayton Thomas, Paul Bley, Andy Emler, Marvin “Smitty” Smith, Ellery Eskelin, Bob Moses, Trilok Gurtu, Ab Baars, Andreas Willers, Lauren Newton, Andrew Cyrille, Sylvie Courvoisier, Frank Möbus, Lee Konitz, Alexander von Schlippenbach, and many others from the vibrant scenes on both sides of the Atlantic.
Liz Kosack is not only an award-winning keyboardist and synthesizer visionary. In addition to her musical activities, she is also a visual artist and graphic designer. It is impossible to imagine the creative music scene without her since she moved to the Berlin wilderness in 2013. Seeing herself more as an "interdimensional ambassador", she always performs with self-created masks and is the head of several of her own award-winning projects. In 2019, she was awarded the SWR Jazz Prize. She has worked with Elias Stameseder, Jim Black, Tilo Weber, Anna Webber, Clara Haberkamp or Dan Peter Sundland, among others.
Anna Viechtl is a harpist who performs as a soloist, in chamber music ensembles, in orchestras, and in contemporary music settings. She appears with internationally renowned orchestras including the German Symphony Orchestra Berlin, NDR Elbphilharmonie Orchestra, Bamberg Symphony, Bavarian State Opera Munich, Staatsoper Unter den Linden Berlin, and the Chamber Academy Potsdam. Since 2009 she has been a member of the Zafraan Ensemble for New Music, which was awarded the German Record Critics’ Prize. Viechtl has collaborated with composers including Eres Holz, Samir Odeh-Tamimi, Yoav Pasovsky, Johannes Schöllhorn, François Sarhan, and Sarah Nemtsov and has performed numerous world premieres both as a soloist and ensemble member. Her festival appearances include Ultraschall Berlin, MaerzMusik, Impuls Festival Sachsen-Anhalt, SWR ars nova, ECLAT Festival, and the Berliner Festival.
Silke Lange is a Berlin-based accordionist, synthesizer player, and performer. She studied at the Hanns Eisler School of Music Berlin, focusing on contemporary and interdisciplinary music, and collaborates closely with composers on world premieres. She is a co-founder of the LUX:NM Ensemble, whose debut album LUXUS was listed by the German Record Critics’ Prize. Her work has been presented at festivals including Ultraschall Berlin, MaerzMusik, Donaueschinger Musiktage, and Warsaw Autumn, as well as in numerous theater and broadcast productions.
Taiko Saito is a Japanese vibraphonist and composer. The virtuoso is active in both jazz and classical music and has gained a remarkable international reputation. She has lived in Berlin since 1998, where she studied with David Friedman. She regularly collaborates with the most creative and forward-thinking minds on the scene and was awarded the Berlin Jazz Prize in 2023.
Oliver Potratz studied classical music and jazz at the Berlin University of the Arts (UdK). During his classical studies, he was awarded a scholarship from the Yehudi Menuhin Foundation. Even before completing his degree, he taught classical music to jazz students at the UdK. He has performed at numerous international jazz festivals as well as a soloist with renowned classical orchestras, and he works as a producer and composer for film scores (e.g., Babylon Berlin) and radio plays for public broadcasters. His work as a bassist and producer can be heard on more than 60 CDs. In 2008, he won the New German Jazz Prize with the band Klima Kalima, and the following year he took second place with the Carsten Daerr Trio. He received grants from the Berlin Senate in 2015 and 2019. Music has taken him on extensive tours to more than 60 countries across five continents. Since 2019, he has served as musical director for Tim Fischer.
Percussionist and composer Eric Schaefer works with various ensembles of his own and as a sideman. The range of his musical expression is wide, combining influences from jazz and contemporary music to post-rock, dub and noise. He has written pieces for orchestra, piano trio and jazz-rock bands. The use of gongs and small percussion, as well as modular synthesis, expands the range of Schaefer's sonic possibilities. His work with Michael Wollny, Joachim Kühn or his own formations The Shredz and Kyoto Mon Amour is documented on numerous albums. Schaefer is without a doubt considered one of Germany's most groundbreaking drummers.
Tickets:
Sie haben die Möglichkeit ihre Tickets entweder zu reservieren und an der Abendkasse zu bezahlen oder im Voraus online zu kaufen. Unabhängig davon werden die Plätze auf first-come-first-serve-basis vergeben!
You have the option of buying your tickets either by reservation at the box office or online in advance. Regardless of this, seats will be allocated according on a first come first serve basis!
An der Abendlkasse (nur bar)
At the box office via reservation (cash only):
Online in unserem Ticketshop:
Online in our ticketshop:
Beginn: 21:00 Uhr (Einlass ab 20:00 Uhr)
Eintrittspreise:
Eintritt: 20€
Mitglieder: 10€
Location:
Zig Zag Jazz Club
Hauptstr. 89, 12159 Berlin